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Neue Betrugsmasche rund um die ID Austria

  • Autorenbild: Schuster Steuerberatung
    Schuster Steuerberatung
  • 2. Juni
  • 1 Min. Lesezeit
Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran, sowohl im Geschäftsleben, als auch im privaten Alltag. Viele Behördengänge sind inzwischen nur mehr digital möglich oder werden zumindest deutlich vereinfacht. Eine zentrale Rolle spielt dabei die digitale Signatur in Form der ID Austria.

Gerade deshalb versuchen Kriminelle aktuell, diese Entwicklung gezielt auszunutzen.


Laut Informationen des Bundeskriminalamtes laufen derzeit österreichweit zahlreiche Zertifikate der ID Austria aus. Betrüger:innen nutzen diese Situation für sogenannte „Smishing“-Angriffe – also betrügerische SMS-Nachrichten.

Die Betroffenen erhalten dabei täuschend echte SMS, in denen behauptet wird, dass das persönliche ID-Austria-Zertifikat in Kürze abläuft. Die Nachricht enthält meist einen Link zu einer gefälschten Website, die der offiziellen Anmeldeseite sehr ähnlich sieht.


Auf diesen Fake-Seiten werden Nutzer:innen aufgefordert:

  • Zugangsdaten einzugeben,

  • Passwörter zu bestätigen oder

  • Bank- bzw. Kreditkartendaten bekanntzugeben.


Die eingegebenen Daten werden anschließend häufig für Identitätsdiebstahl oder betrügerische Transaktionen missbraucht.


Besonders wichtig ist daher:

  • Österreichische Behörden versenden grundsätzlich keine SMS oder E-Mails mit Links, über die Zugangsdaten oder Bankinformationen eingegeben werden sollen.

  • Die Verlängerung oder Prüfung der ID Austria sollte ausschließlich über das offizielle Portal


    id-austria.gv.at


    oder über die App „Digitales Amt“ erfolgen.

  • Nachrichten mit Zeitdruck oder Drohungen über eine angebliche Kontosperrung sollten besonders kritisch hinterfragt werden.


Wer überprüfen möchte, wie lange das eigene Zertifikat noch gültig ist, kann dies direkt in den Kontodaten der ID Austria nachsehen. Dort findet sich die Zeile „Zertifikat gültig bis“ mit dem entsprechenden Ablaufdatum.

Gerade im Bereich digitaler Behördenwege gilt: Im Zweifel lieber einmal mehr prüfen als vorschnell auf einen Link klicken.

 
 
 
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